AMREF
(African Medical and Research Foundation)

Die African Medical and Research Foundation (AMREF) ist eine afrikanische non-profit Organisation mit Hauptsitz in Nairobi und weiteren Länderbüros weltweit. Gegründet im Jahr 1957 als Flying Doctor Service in Ostafrika, ist AMREF heute die führende Gesundheitsentwicklungs- und Forschungsorganisation auf dem Kontinent. Seit über fünf Jahrzehnten unterstützt die größte medizinische Hilfsorganisation des afrikanischen Kontinents Mütter und Kinder in Ostafrika. "Wenn der Patient nicht zum Arzt kommen kann, dann muss eben der Arzt zum Patienten kommen". So wurde AMREF durch die Flying Doctors gegründet.

Heutzutage bringt AMREF das medizinische WISSEN zu den Menschen in den am meisten vernachlässigten Gebieten und Gemeinden Afrikas. AMREF setzt Projekte durch Länderprogramme in Äthiopien, Kenia, Tansania, Südafrika, im Senegal und im Süd-Sudan um. AMREF stellt weiteren 35 afrikanischen Ländern Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sowie Beratungsunterstützung zur Verfügung. Anders als viele andere NGOs setzt AMREF auf eine Partnerschaft zur Eigenverantwortung, indem die Organisation einheimische Hebammen, Krankenschwestern und Ärzte ausbildet. In den vergangenen 50 Jahren hat AMREF über 500.000 Health Worker in allen Arbeitsbereichen ausgebildet. Derzeit unterstützt sie die ostafrikanische Bevölkerung mit mehr als 100 Projekten. Ihr Ziel: Eine bessere Gesundheitsversorgung in Ost-Afrika. AMREF vertraut dabei auf das Potenzial der Einheimischen. In Zusammenarbeit mit der Bevölkerung werden die medizinische Grundversorgung gesichert und notwendige Infrastrukturen, Ausbildungs- und Erwerbsmöglichkeiten geschaffen, um vor allem Mütter und Kinder vor tödlichen Erkrankungen zu schützen und ihnen die notwendige Unterstützung und Perspektiven zu geben.

Mit folgenden Projekten und Ausbildungsschwerpunkten ermöglicht AMREF die Gesundheitsvorsorge und Ausbildung von Müttern und Kindern und bietet ihnen die Chance auf eine lebenswerte und zukunftsorientierte Existenz: Hygiene- und Sanitärerziehung, Wasserversorgung, Malariaprävention, Unterbindung der HIV-Übertragung von Müttern auf Kinder, eLearning für Krankenschwestern, medizinische Versorgung von 125 Buschkrankenhäusern. Besonders aktiv war AMREF auch angesichts der Dürrekatastrophe im Jahr 2011.

Dunkelziffer e.V

Nach der aufrüttelnden Stern-Serie "Kinderschänder", die der Hamburger Journalist Klaus Meyer-Andersen zusammen mit einer Kollegin recherchierte, ließ ihn das Schicksal dieser betroffenen Kinder nicht mehr los. Durch ihn wurde das Tabuthema "Sexueller Missbrauch und Kinderpornographie" einer breiteren Öffentlichkeit bewusst. 1993 gründete er dann mit ÄrztInnen, TherapeutInnen und LehrerInnen den Verein Dunkelziffer e.V.

Dieser kämpft seit seiner Gründung gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern und gegen Kinderpornografie. Kompromisslos fordert Dunkelziffer einen besseren Schutz der Opfer, härtere Strafen für die Täter, eine Enttabuisierung des Themas in den Medien und eine umfassende Aufklärung der Öffentlichkeit. Sexuell missbrauchten Mädchen und Jungen hilft der Verein in vielfältiger Weise. Bundesweit nimmt Dunkelziffer jährlich mehr als 1.000 Hilfsanfragen telefonisch entgegen, leistet Erstberatung und steht den Opfern und ihren Angehörigen zur Seite, unter anderem mit Opferanwälten und Therapieangeboten.

Hinzu kommen Präventionsarbeit in Schulen und Fortbildung von Erwachsenen.Gemeinsam mit dem FAW realisiert der Verein Dunkelziffer e.V. regelmäßig Plakatkampagnen, um die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren und insbesondere betroffene Jugendliche zu ermutigen, die Hilfsangebote von Dunkelziffer anzunehmen.

Stiftung Findelbaby

Es gibt nach wie vor zahlreiche Frauen, die ihre Schwangerschaft verheimlichen und schwer für Hilfe zu erreichen sind. Aus Angst und Scham isolieren sie sich und machen die Schwangerschaft mit sich alleine aus. Im schlimmsten Fall kommen Mutter und Kind zu Schaden oder gar zu Tode.

Es handelt sich dabei keineswegs nur um Frauen, die am Rande der Gesellschaft leben: Karrierefrauen, alleinerziehende Mütter oder Studentinnen können alle gleichermaßen betroffen sein. Mögen ihre Lebenshintergründe auch ganz verschieden sein, so haben sie doch alle eine Gemeinsamkeit – Sie sind durch ihre Schwangerschaft tief verunsichert und in einen schweren Konflikt geraten. Dies kann viele Gründe haben: Von Vergewaltigungen, die zu Schwangerschaften führten, über Existenzängste, wie man ein weiteres Kind ernähren soll bis hin zu muslimischen Frauen, die die Rache der Familie fürchten, sollten sie ein uneheliches Kind austragen.

Um diesen Frauen zu helfen, wurde vor zehn Jahren zunächst das Projekt Findelbaby des Vereins SterniPark e.V. ins Leben gerufen, bevor dann im Jahr 2005 auf Initiative dieses Projektes die gleichnamige Stiftung Findelbaby gegründet wurde.

In Situationen größter Angst und Not reichen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Stiftung den Schwangeren und Müttern eine helfende Hand. Sie zeigen Lösungswege auf, betreuen die Frauen vor, während und auch nach der Geburt und vor allem geben sie Hoffnung.

Der Erfolg gibt dem Projekt/der Stiftung Recht, denn in den letzten zehn Jahren konnte bereits über 450 Frauen geholfen werden. Das Leben der Mütter und Kinder zu schützen kostet jedoch Geld, weshalb sich die Stiftung an dieser Stelle herzlichst für die bereits generierten Spenden durch die Celebrities von KAIORIZE bedanken möchte.

Das Ronald McDonald Haus Lübeck

Das Ronald McDonald Haus Lübeck steht seit 1999 auf dem Gelände der Uni-Kinderklinik, es beherbergt Familien von schwer kranken Kindern während der Zeit des stationären Aufenthaltes ihrer Schützlinge. Mehr als 3.900 Familien haben in den vergangenen 13 Jahren hier ein "Zuhause auf Zeit" gefunden. Betroffene Familien kommen häufig von weit her, aus ganz Schleswig-Holstein, aus Mecklenburg-Vorpommern, aus dem gesamten Bundesgebiet und auch aus dem Ausland.

Mütter, Väter, Geschwisterkinder, Großeltern, Freunde: Alle, die einem schwer kranken Kind während seines Krankenhausaufenthaltes Unterstützung geben können, dürfen im Ronald McDonald Haus wohnen. In den geräumigen Familienzimmern können bis zu vier Erwachsene übernachten, Kinderbetten werden bei Bedarf dazu gestellt. Gemütliche Gemeinschaftsräume (Küche, Ess- und Wohnzimmer, Spielzimmer, Bibliothek, Garten mit Terrasse, Waschraum) stehen den Familien während ihres Aufenthaltes zur Verfügung.

Träger der Einrichtung ist die McDonald's Kinderhilfe Stiftung. Sie setzt sich seit 1987 für die Gesundheit und das Wohlergehen schwer kranker Kinder in Deutschland ein. Die Stiftung betreibt derzeit bundesweit 17 Ronald McDonald Häuser in der Nähe von Kinderkliniken als Zuhause auf Zeit für Familien schwer kranker Kinder. Darüber hinaus fördert die McDonald's Kinderhilfe Projekte, die sich dem Wohlergehen von Kindern widmen.

Am Anfang der Ronald McDonald Häuser stand die persönliche Betroffenheit von Eltern: Kim Hill, Tochter des amerikanischen Football-Spielers Fred Hill von den "Philadelphia Eagles", erkrankte 1973 an Leukämie. Die Eltern erlebten, was eine wochenlange Behandlung auf Leben und Tod für die Kinder und ihre Familien bedeutet. Als es Kim wieder besser ging, wurde der Entschluss geboren, Familien in einer solchen Situation zu helfen.

Am Anfang der Ronald McDonald Häuser stand die persönliche Betroffenheit von Eltern: Kim Hill, Tochter des amerikanischen Football-Spielers Fred Hill von den "Philadelphia Eagles", erkrankte 1973 an Leukämie. Die Eltern erlebten, was eine wochenlange Behandlung auf Leben und Tod für die Kinder und ihre Familien bedeutet. Als es Kim wieder besser ging, wurde der Entschluss geboren, Familien in einer solchen Situation zu helfen.